Die Ringelblume ist jene leuchtend orangefarbene Blüte, die in vielen Gärten wächst und getrocknet Farbe und Abwechslung in die Heuration bringt. Kaninchen mögen sie meist, und sie ist eine der am häufigsten als sichere Ergänzung empfohlenen Blüten.
Am besten fängt man mit dem Wichtigsten an: Die Ringelblume ist eine Ergänzung, kein Hauptfutter. Die Ernährung des Kaninchens beruht auf langfaserigem Heu, das jederzeit verfügbar ist; die Blüte wird in kleinen Mengen zugegeben, um diese Grundlage zu bereichern und schmackhafter zu machen.
Was sie bringt
Der Hauptwert der Ringelblume in der Ernährung liegt in der Bereicherung: Sie bringt Abwechslung, einen appetitanregenden Duft und eine Farbe, die die Futterraufe belebt. In der traditionellen Kräuterkunde werden ihr beruhigende Eigenschaften für Haut und Schleimhäute zugeschrieben, doch in der täglichen Fütterungspraxis sollte man sie vor allem als schmackhaftes, natürliches Extra sehen, nicht als Heilmittel. Jedes Gesundheitsproblem beurteilt ein Tierarzt.
Wie viel man geben sollte
Ein paar getrocknete Blüten am Tag reichen aus, immer über das Heu verteilt oder darunter gemischt. Sie ersetzen keine Ration: Sie kommen dazu. Ein gesundes erwachsenes Kaninchen kann sie in diesen kleinen Mengen täglich bekommen; ist es das erste Mal, beginne mit nur einer Blüte und beobachte.
Wie man sie einführt
Wie bei jeder neuen Pflanze ist Langsamkeit der Schlüssel. Biete am ersten Tag eine minimale Menge an und beobachte zwei oder drei Tage lang Kot und Appetit. Bleibt alles normal, kannst du sie zu einer regelmäßigen Ergänzung machen. Tritt weicher Kot auf, verringere die Häufigkeit oder entferne die Blüte und kehre allein zum Heu zurück.
Die Ringelblume in unserem Heu
Bei Piriheno stellen wir eine Mischung aus Wiesenheu der Pyrenäen mit Ringelblumenblüte her, gedacht genau dafür, diese Abwechslung zu bieten, ohne dass du Blüte für Blüte dosieren musst. Heu bleibt die Grundlage; die Ringelblume ist das Detail, das sie schmackhafter macht.